Die Natur am Rande des urigen Ortes Den Hoorns berührt mich ganz besonders.
Zwischen den Wegen zu Strandpaal 9 und 12 liegt die Naturlandschaft De Bollekamer. Wunderschöne Wanderwege führen durch die Heidelandschaft, die über mehrere Wochen in den Sommermonaten etwa ab Mitte / Ende Juli in wunderbarem Lila erstrahlt.
Bei uns heißt unser liebster Wanderweg durch dieses Gebiet "der Rinderweg", da hier neben Wildpferden auch schottische Hochlandrinder leben, die diese Landschaft begrasen.
Für Menschen sind diese Rinder ungefährlich, allerdings sollte man ihnen immer respektvoll begegnen und einen Sicherheitsabstand einhalten. Es ist auch gar kein Problem, in einigem Abstand mit Hunden an den Tieren vorbeizugehen.
Wir starten an dem Parkstreifen etwa 500 m vor Paal 9 auf der rechten Seite.
Hier halten wir uns immer an die blauen Markierungen auf den Pfählen.
Bei Sonnenschein und richtig milden Temperaturen geht es los, die Hunde wie immer in Topstimmung und freudiger Erwartung, Göttergatte bester Laune und sogar die Töchterkinder haben von ihren Handys abgelassen und sind dabei.
Nach wenigen Metern passieren wir ein kleines Wäldchen - Göttergatte sagt, es sei ein Pinienhain. Wir haben Glück und entdecken dort einige Tiere aus der Wildpferde-Herde, die hier zufrieden grasen.
Sie lassen sich nicht aus der Ruhe bringen und ich kann ihnen kein Lächeln abringen.
Manche mögen es lieben, über den roten Teppich zu schreiten, für mich ist dieser "grüne Teppich" hier das größte Glück.
Heute ist unser Glückstag! Oft trifft man auf dem Gebiet weder die Wildpferde noch die Rinder an, da das Gebiet so weitläufig ist, aber heute erwartet uns die komplette Rinder-Herde direkt auf dem Weg.... aufregend und beeindruckend!
Einige halten gerade ein kleines Verdauungsschläfchen, andere beobachten uns neugierig.
Wir folgen dem Weg, der sich an mehreren Wasserstellen und einem kleinen See durch die Heidelandschaft schlängelt. Hinter jeder Kurve, nach jedem Hügel halten wir erwartungsvoll Ausschau nach weiteren Rindern und Wildpferden, die man entweder aus der Ferne oder aus ganz naher Distanz beobachten kann. Es erfüllt mich mit richtiger Ehrfurcht, den Lebensraum dieser wunderschönen Tiere betreten zu dürfen und sie ein Stückchen auf ihren Wegen zu begleiten.
Wir haben jetzt die Möglichkeit, uns links zu halten und entlang des morastigen Feuchtgebietes wieder auf die Straße zurückzukehren oder wir gehen weiter geradeaus und gelangen über die Düne zum Meer.
Der Aufstieg durch den tiefen Sand auf die Düne und dann der besondere Moment, wenn man den Kamm der Düne erreicht hat und das Meer endlich sieht - überwältigend..
Die Hunde überschlagen sich fast, so schnell jagen sie die Düne hinunter bis zum Meer und auch wir jagen fröhlich hinterher.
Obwohl es Ferienzeit ist und die Insel ausgebucht ist, verläuft es sich hier total. Man trifft nur wenige Wanderer und hat den Strand fast für sich ganz alleine.
Es ist herrlich, das Rauschen der Wellen, das Kreischen der Möwen, die Weite, die Sonne, ich könnte stundenlang weiter marschieren. Vor uns sehen wir schon Paal 9, ein Strandpaal, an dem man richtig schön draußen und drinnen sitzen und lecker essen kann.
Ein wunderschöner Regenbogen hat sich über den Paal gespannt, obwohl es gar nicht geregnet hat.
Ich habe richtig Appetit auf den Burger bekommen und ein leckeres Skuumkoppe darf auch nicht fehlen..
Richtig lecker ist hier der Apfelkuchen mit Sahne, dem der Göttergatte auch heute mal wieder nicht widerstehen kann.
Über die Straße gehen wir nach gemütlicher Pause im Strandpaal satt und zufrieden wieder zurück bis zu unserem Auto.
Zum Abschluss treffen wir tatsächlich noch einmal auf die Wildpferde-Herde, die inzwischen weitergezogen war...







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Ralf Krauß (Freitag, 27 Oktober 2017 21:53)
Sehr schön geschrieben lieber Schatz, und ich war schon wieder dabei, der Göttergatte
Nicole Seifert (Samstag, 28 Oktober 2017 08:04)
Hallöchen Ihr 4/6, Erinnerungen werden wach und ich denke an die schöne Zeit bei Euch im Frühjahr zurück, wo ich auch mit Euch diesen Weg gegangen bin. Es ist wirklich eine super schöne Landschaft, welche ich so noch nicht gesehen habe und an der man sich nicht satt sehen kann. Beim Lesen des sehr schön geschriebenen Textes überkommt einen direkt das Fernweh. Ich wünsche Euch noch eine schöne Zeit :-)
Thea Jarvis (Samstag, 28 Oktober 2017 10:26)
This is where I spent 6 days in June (2017) with my dear friends, the Krauss family. Annette, Ralf and their two wonderful children.
Texel is an idyllic little island a short way off the Northern shores of Holland. When they first invited me, I imagined a little cottage with green grass spread right across the island ... and a few cows. I couldn't have been more wrong.
It has every kind of fauna and flora you can imagine and just a handful of little villages. For original White South Africans it is very significant because this is where our Dutch forefathers came from. They were God-fearing people and only wanted to share the love of God with the inhabitants of our country. I think they would turn in their graves to see how it all turned out in the end.
The island has always been and for the most part still is, a missionary island. The people are gentle and kind - you can just feel their humble and devout spirits. Their lives are still old-style, and so is their hospitality.
It is incredibly safe. You get there by ferry. The numbers of cars are controlled. Most people use bikes to explore the island. Others just hike by foot. Even though the island isn't large, I think one can be exploring it for months if you had the time.
I loved my 6 days in Texel. I arrived there stressed to my nerve-ends and extremely tired. I left peaceful, invigorated and energised. I hope those of you who go to Holland will at least make a turn there for a couple of days. I am completely convinced that you will love it!
Nicole Vermuyten (Samstag, 28 Oktober 2017 11:44)
Du bringst mich echt noch dazu einmal nach Texel zu wollen.
Schön beschrieben!
Danke dafür !!!
Nicole mit Amora
Susanne mit Hetty und Greta (Samstag, 28 Oktober 2017 13:23)
So wunderbar geschrieben, nächstes Mal auf Texel werden wir uns auch dann dadurch trauen - bislang hatte ich immer ein wenig Sorge, wegen der Hunde. Wir waren schon so oft auf Texel und kennen immer noch nicht alles ...Vielen Dank für den tollen Bericht <3
Michaela (Samstag, 28 Oktober 2017 19:38)
Wie schön, und ich dachte, auf Texel gäbe es nur Schafe ��
Erika Schiemann (Sonntag, 29 Oktober 2017 12:36)
Super schön geschrieben, ich Hab mich gefühlt, als ob ich dabei gewesen bin.
Freue mich schon auf den nächsten Beitrag.
Peter Herberth (Sonntag, 29 Oktober 2017 19:43)
... schöne Bilder, schöner Text... weiter so
�
Libuse (Montag, 30 Oktober 2017 11:08)
Wunderschöne Landschaft, tolle Aufnahmen und sehr schön beschrieben, man bekommt Lust es zu erkunden......!
Ute Rehbaum (Sonntag, 19 November 2017 15:56)
Sehr schöner Bericht. Sind wir heute nachgelaufen und haben uns mit dem leckeren Apfelkuchen belohnt. Ach ja, Wildpferde haben wir auch gesehen�
Our Vegan Life (Montag, 21 Mai 2018 20:09)
So ein schöner Bericht – und ganz tolle Fotos. Wir sind gerade gestern von Texel zurück gekommen und hatten kein Glück mit den Ponys... Naja – ein Grund mehr ganz bald wieder zu kommen!